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Der dreiundvierzigjährige Emil wird noch vor Kriegsbeginn zu den Waffen gerufen.
Seine sichere berufliche Existenz und die Idylle des Familienlebens werden
von den Machtansprüchen europäischer Staatenlenker brutal gestört.
Am Gymnasium ist Hedwigs Mann einer von fünf Lehrern, die dem „Rufe
des obersten Kriegsherrn“ nachkommen. Im Jahresbericht von 1914 spricht der Rektor
die Hoffnung aus, sie wieder unversehrt in Meißen begrüßen zu dürfen:
„Möge Gott es geben, dass sie, nachdem unserem Vaterland erneut der teure Frieden
geschenkt sein wird, unversehrt und mit der Siegeskrone in unsere Mitte zurückkehren.“
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