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Foto: Georg van der Weyden ©
Machen wir unseren Studierenden deutlich, dass wir sprachliches und kulturelles Wissen
generieren und verwalten. Zugegeben, es hat oft keinen direkten Nutzen,
trägt aber dazu bei, dass wir unseren eigenen Platz in der Welt vielleicht ein bisschen besser
verstehen. Oder etwas abstrakter: dass wir lernen, diesen Platz zu hinterfragen.
„Het gaat om kennis, het beheren en genereren van kennis“
Neerlandistiek, 9. Oktober 2018![]()
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Zwischen Autonomie und Engagement
Vortrag im Rahmen der Ringvorlesung
Autor*innen als public intellectuals (WiSe 2024-2025)
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BACHELORSTUDIENGANG
Sprache – Literatur – Kultur
Niederländisch
MASTERSTUDIENGANG
Niederlandistik
im internationalen Kontext
MASTERSTUDIENGANG
Angewandte Literaturwissenschaft – Gegenwartsliteratur
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Niederlandistik studieren
an der Freien Universität Berlin
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Lehrveranstaltungen Sommersemester 2024
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In diesem Seminar werden wir uns mit vier grotesken Holocaust-Darstellungen beschäftigen: Louis Ferron, „Der Schädelbohrer von Fichtenwald“, Edgar Hilsenrath „Der Nazi & der Friseur“, Art Spiegelman „Maus. Die Geschichte eines Überlebenden“ und der Film „Das Leben ist schön“ von Roberto Benigni.
In diesem Seminar untersuchen wir das Werk von vier niederländischen Autor*innen: Lucas Rijneveld, Valentijn Hoogenkamp, Mariken Heitman und Tobi Lakmaker. Ihre Romane hinterfragen eine heteronormative Binarität und präsentieren geschlechtsneutrale und/oder genderfluide Identitäten.
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Autobiografische Erinnerungstexte aus den Niederlanden und Deutschland, literarische Sachliteratur, in der es geht um Erinnerungsdiskurse und Identitätskonstruktionen, um Familien- und Generationskonzepte, um autobiografisches Schreiben und das Verhältnis zwischen Wirklichkeit und Fiktion.

Onderzoekspraktijken: Gysbregt van Aemstel
Wir untersuchen, welche Fragestellungen seit Beginn des 19. Jahrhunderts vorherrschen und welchen Forschungstraditionen sie zugeordnet werden müssen. Eine komprimierte Historiographie der literaturwissen-schaftlichen Niederlandistik, unterschiedliche methodologische und theoretische Ansätze.
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Lehrveranstaltungen Wintersemester 2024-2025
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Zeitgenössische Literatur provoziert – und muss vielleicht sogar provozieren, um Literatur
genannt zu werden. Autor*innen tasten die Grenzen der Moral ab, sie brechen die letzten
Tabus und wagen Formexperimente, die ihren Leser*innen das Äußerste abverlangen.
Dieses Seminar möchte die TeilnehmerInnen für die literaturwissenschaftlichen Fragen
und Probleme sensibilisieren, die dem Genre Zukunftsroman eigen sind. Dabei wird nicht nur
der Thematik Aufmerksamkeit geschenkt, sondern auch den konstituierenden Formmerkmalen.
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In diesem Seminar erforschen wir Sinngebungsnarrative in literarischen Texten aus den Niederlanden. Liegt der „Meaning of Life“ in Idealen, Selbstverwirklichung, Gemeinschaft,
Liebe & Freundschaft oder Religion?

Literaturtheorie und Methodengeschichte
Im Mittelpunkt dieses Seminars steht „Het stenen bruidsbed“ (1959) von Harry Mulisch.
Anhand des Romans sollen einige der einflussreichsten Methoden präsentiert werden,
die die Literaturtheorie hervorgebracht hat.
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Wir untersuchen Marketinginitiativen, um den Bekanntheitsgrad niederländischsprachiger Literatur in Deutschland zu erhöhen. Dabei stehen die gemeinsamen Gastlandpräsentationen der Niederlande und Flanderns in den Jahren 1993 und 2016 (Frankfurt) sowie 2024 (Leipzig) im Mittelpunkt.
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Niederlandistik: Beiträge zu aktuellen Themen
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Het gaat om kennis, het beheren en genereren van kennis
Neerlandistiek | 9. Oktober 2018![]()
Over de actualiteit
en de zin van ons vak
Neerlandistiek | 13. Oktober 2018![]()
Stop met dat
ge-Calimero
NRC Handelsblad | 27. März 2019![]()
Vlamingen en Nederlanders denken dat ze een kleine taal spreken
Knack
2. Juni 2019
‚Onze‘ taal is ook
over de grenzen relevant
De Volkskrant & De Morgen
17. & 20. Juni 2019
Een glas water:
internationaal landstaalbeleid
Neerlandistiek
21. Juni 2019
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Niederlandistik außerhalb des Sprachgebiets
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Warum lernen deutsche Studierende Niederländisch?
Meine Studierenden haben alle auf die eine oder andere Weise eine besondere Beziehung
zu den Niederlanden oder Flandern. Das kann familiär sein, das kann amourös sein,
das kann mit einem Ferienhaus auf Texel oder in Zeeland zu tun haben,
manche waren einmal als Au-pair dort, oder haben einen Schüleraustausch gemacht.
Außerdem gibt es in Deutschland ein allgemeines Interesse an anderen Kulturen.
Und der Ruf der Niederlande ist positiv.
„Typisch holländisch.“ | Interview mit Roger Abrahams | VARAGIDS | März 2016
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Können Sie eine kurze Beschreibung Ihrer Arbeit geben?
Es ist das Gleiche wie an niederländischen Universitäten. Ich habe vier Aufgaben,
genau wie Professor*innen in den Niederlanden. Ich muss lehren, verwalten, forschen
und die Forschung betreuen. Das sind Aufgaben, die alle vier für sich genommen
eigentlich eine Vollzeitstelle sind, die man aber trotzdem versucht,
innerhalb dieser einen Stelle zu erfüllen.
Und diese vier Aufgaben erfüllen Sie am Institut für Deutsche und Niederländische Philologie…
Ja. Ich glaube, wir sind weltweit das einzige derartige Institut. (Lacht) Es gibt
keine andere Institution wie diese. Das ist ja ein bisschen wie mit dem Elefanten und der Maus.
Wir haben 16 Professor*innen für Deutsch und zwei Professor*innen für Niederländisch,
aber wir heißen politisch korrekt: Institut für Deutsche und Niederländische Philologie.
„Geen Nederlands Nederlands.“ | Interview mit Eefje Boef | NEDWERK | Winter 2013
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Viele internationale Niederlandist*innen zeichnen sich durch eine komparativ-kontrastive Brille aus,
die viele von ihnen tragen. Sowohl Sprach- als auch Literaturwissenschaftler*innen
betrachten das Niederländische und die literarische Tradition der Niederlande und Flanderns
vor allem auch aus der Perspektive der Sprache und Literatur des Landes, in dem sie arbeiten.
Das ist nicht verwunderlich, denn ihre Studierenden und ausländischen Kolleg*innen nähern sich
die niederländische Sprache und die niederländischsprachige Literatur natürlich
aus ihrem eigenen, national geprägten Bezugsrahmen heraus. Irgendwann tauchen also
alle internationale Niederlandist*innen in die Sprache und Literatur ihrer neuen Heimat ein,
was sich oft direkt in ihrer Forschung niederschlägt.
Jan Konst, „Expat-Neerlandici en hun wetenschappelijke profiel.“ | VAKTAAL | Herbst 2003
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