Hilde erhält Kunstunterricht

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Hildes Zeichenmappen gehören zu den eindrucksvollsten Bestandteilen des Familienarchivs.
Seit ihrem fünfzehnten Lebensjahr verlegt sich Emils und Hedwigs jüngste Tochter auf die Kunst.
Zeit hat sie genug, denn der Vater hat das Mädchen von der Höheren Mädchenschule abgemeldet.
Zwei Jahre nach ihrer Schwester Hanna landet also auch Hilde im Niemandsland
zwischen Klassenzimmer und ehelicher Wohnung. I
hre Aufgaben im Haushalt
schludert sie hin. Lieber geht sie mit ihren Malsachen in die freie Natur.
Wie ihre Schwester bekommt Hilde zum sechzehnten Geburtstag ein Fahrrad.
In einem kleinen Skizzenbuch – in Leinen gebunden und mit einem Bändchen
zum Zubinden – fängt sie ihre Heimatstadt in Bildern ein.

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